{"id":721,"date":"2001-10-01T15:23:23","date_gmt":"2001-10-01T13:23:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/?p=721"},"modified":"2017-01-28T21:33:25","modified_gmt":"2017-01-28T19:33:25","slug":"2001","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/?p=721","title":{"rendered":"2001 Urbane Technopol Hauptg\u00fcterbahnhof Hannover"},"content":{"rendered":"<p>Nach Abschluss der EXPO will die Stadt Hannover unter der Zielsetzung einer nachhaltigen Stadtentwicklung wieder verst\u00e4rkt innerst\u00e4dtische Neuordnungs- und Umstrukturierungsaufgaben angehen, um die Entwicklungspotenziale von zentral gelegenen ehemaligen Verkehrs-, Industrie- oder Gewerbefl\u00e4chen f\u00fcr neue st\u00e4dtische Funktionen zu nutzen und damit einem weiteren Fl\u00e4chenverbrauch im Aussenbereich entgegenzuwirken.<br \/>\nUnter dem Aspekt der Innenentwicklung kommt dem Areal des G\u00fcterbahnhofs, der durch ein neues G\u00fcterverteilerzentrum in der Peripherie Hannovers seine Funktion verloren hat, eine vorrangige Bedeutung zu. Nachdem die Stadt im Rahmen des Sanierungs- und Stadtentwicklungsprojektes Nordstadt bereits auf den n\u00f6rdlich angrenzenden ehemaligen G\u00fctergleisfl\u00e4chen das Wohnquartier \u201eAm M\u00f6hringsberg\u201c realisiert hat, soll nun das ca. 14 Hektar gro\u00dfe Gebiet um die Hauptg\u00fcterbahnhofshalle, zusammen mit den nur unzureichend genutzten ehemaligen Kleinindustrie- und Gewerbestandorten am Weidendamm, zu einem neuen pr\u00e4gnant strukturierten Stadtquartier entwickelt werden, das die Nordstadt nach Osten arrondiert und zur Bahn eine neue Stadtansicht ausbildet. Es soll ein lebendiges Stadtquartier als neuer Arbeitplatzschwerpunkt entstehen, das sich mit einer effizienten, dichten Baustruktur aber auch durch anspsuchsvolle Freir\u00e4ume auszeichnet.<br \/>\nOrientiert an dem Leitbild einer &#8222;urbanen Technopol&#8220; in der u.a. eine \u00dcberlagerung bzw. das Nebeneinander von Arbeiten und Wohnen, Versorgung und Freizeit charakteristisches Merkmal ist, sollen leistungsf\u00e4hige und nutzungsflexible Geb\u00e4ude und Freiraumtypologien f\u00fcr neue Arbeitsfelder und Arbeitsplatzstrukturen entwickelt werden. Z.B. f\u00fcr technologie- und medienorientierte Branchen, aber auch f\u00fcr mittlerweile wieder stadtvertr\u00e4gliche Produktions- und Gewerbebetriebe. In diesem Zusammenhang soll das Wohnen und Arbeiten in einen engeren Zusammenhang gestellt werden, wobei hier nicht das Familienwohnen sondern spezifische Wohnformen als komplement\u00e4re Nutzung gefragt sind. F\u00fcr die ehemalige G\u00fcterbahnhofshalle sollen L\u00f6sungen aufgezeigt werden, wie mit geeigneten \u00f6ffentlichen bzw. publikumsfrequentierten Nutzungen zumindest Teile dieses bemerkenswerten industriellen Zweckbaus erhalten werden k\u00f6nnen.<br \/>\nNeben Funktion und Gestaltung der neuen Baustruktur, der Sicherung und Weiterverwendung historischer Spuren, ist die Qualit\u00e4t der \u00f6ffentlichen Freir\u00e4ume und deren Vernetzung mit den umgebenden Stadtr\u00e4umen und den vorhandenen Schwerpunkten f\u00fcr den urbanen Charakter und die Identit\u00e4t des neuen Quartiers entscheidend.<br \/>\nIm Rahmen einer Gesamtkonzeption sind erg\u00e4nzende Aussagen f\u00fcr die r\u00e4umlich funktionale Neuordnung der angrenzenden Verflechtungsbereiche des Planungsgebiets aufzuzeigen. Dies betrifft zum einen die Brachfl\u00e4chen n\u00f6rdlich der Kopernikusstrasse, zum anderen sollen Neuordnungs- und Gestaltungsvorschl\u00e4ge f\u00fcr den Umbau des heute nach S\u00fcden und Osten offenen Kreuzungsbereichs Arndtstrasse\/ Herschelstrasse zu einem pr\u00e4gnanten, von Bebauung gefassten Stadtraum und zum Eingangsplatz f\u00fcr die Nordstadt gemacht werden.<\/p>\n<p><em>Auslobende Universit\u00e4t<\/em><br \/>\nLU Hannover<\/p>\n<p><em>Teilnehmende Universit\u00e4ten<\/em><br \/>\n<a title=\"TU Braunschweig\" href=\"http:\/\/www.tu-braunschweig-isl.de\/\">TU Braunschweig<\/a>, <a title=\"LU Hannover\" href=\"http:\/\/www.staedtebau.uni-hannover.de\/swl\/\">LU Hannover<\/a>, <a title=\"BTU Cottbus\" href=\"http:\/\/www.tu-cottbus.de\/fakultaet2\/de\/fakultaet\/f2-lehrstuehle0.html\">BTU Cottbus<\/a>, und die <a title=\"BU Weimar\" href=\"http:\/\/www.uni-weimar.de\/cms\/universitaet\/fakultaet-architektur\/institute.html\">BU Weimar<\/a><\/p>\n<p><em>1. Preis: Martin Henkel und Marta Alvarez Manero, BTU Cottbus<\/em><br \/>\n<em>2. Preis: Kirsten Riemer und Ann-Katrin Dibbert, Uni Hannover<\/em><br \/>\n<em>3. Preis: Alexander Deister, Uni Hannover<\/em><br \/>\n<em>3. Preis: Anne Hohlbein und Cornelia Fischer, BU Weimar<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Abschluss der EXPO will die Stadt Hannover unter der Zielsetzung einer nachhaltigen Stadtentwicklung wieder verst\u00e4rkt innerst\u00e4dtische Neuordnungs-&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":959,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-721","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wettbewerbe","content-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/721","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=721"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/721\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1991,"href":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/721\/revisions\/1991"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=721"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=721"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johannes-goederitz-stiftung.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=721"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}