Die Zukunft der großen Straße

Von der autogrechten zu einer menschengerechten Stadt?

„Das Wunder von Hannover“ lautete ein Titel aus dem SPIEGEL im Jahr 1959. Hintergrund war die kompromisslose, damals als fortschrittlich empfundene, Umsetzung der Vision der autogerechten Stadt durch den damaligen Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht. Entstanden ist ein mehrspuriger Ring um die Innenstadt Hannovers, für dessen Bau historische Bausubstanz in erheblichem Umfang geopfert wurde. Ausgehend von diesem Ring verbinden breite Verkehrsachsen die Innenstadt mit dem Fernverkehr und der Region.

Diese Straßen sind keineswegs eine Besonderheit der Stadt Hannover. Sie prägen das Stadtbild nahezu jeder deutschen Großstadt und damit den Alltag vieler Menschen. Diese Straßen und ihre angrenzende Bebauung sind ganz der Logik des motorisierten Individualverkehrs unterworfen. Sie sind stark durch Lärm und Feinstaub belastet und wirken wie kaum überwindbare Barrieren im städtischen Gefüge. Doch was passiert mit diesen Straßen, wenn die Verkehrswende ihre ganze Wirkung entfalten würde?

Am Beispiel der Vahrenwalder Straße soll ein Blick in eine Zukunft nach der Mobilitätswende geworfen werden und eine Vision für die große Straße nach der autogerechten Stadt entwickelt werden.

Auslobende Universität

Leibniz Universität Hannover
Fakultät für Architektur und Landschaft
Institut für Entwerfen und Städtebau
Prof. Tim Rieniets

Teilnehmende Universitäten

RWTH Aachen University- Fakultät für Architektur
Lehrstuhl und Institut für Städtebau
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher

Technische Universität Braunschweig
Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik
Prof. Uwe Brederlau

Technische Universität Dresden
Institut für Städtebau und Regionalplanung
Prof. Melanie Humann

Universität Kassel
Institut für Urbane Entwicklungen
Prof. Stefan Rettich

Unter folgendem Link können die Auslobungsunterlagen heruntergeladen werden:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

nach oben